Wie Pornos deine Männlichkeit zerstören und dich betaisieren

Pornos zerstoeren Maennlichkeit
Michael mannbewusst klein
Ein Blogbeitrag von Michael

Dieses Internet. Man kann mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren, Filme, Serien, Musik und Fußballspiele streamen, das Leben von anderen Menschen auf Social Media zu verfolgen… und… natürlich auch Pornos schauen. So viel man will und so oft man will, einfach auf Knopfdruck.

Wir haben also mehr als genug Möglichkeiten, aus unserem Alltag zu entfliehen und uns in eine Traumwelt zu flüchten. Eine Welt, in der unsere Träume erfüllt werden und wir selbst die Helden der Geschichte sind!

Die Flucht aus der realen Welt

Das klingt jetzt bewusst etwas dramatisch, aber ich möchte dir damit deutlich machen, was all diese aufgezählten Dinge miteinander gemeinsam haben: sie sind eine Flucht aus dem realen Leben. Ein Leben in dem es auch jede Menge Ablehnung, Enttäuschung und Verzweiflung gibt.

Und das Masturbieren auf Pornos ist dabei mit Abstand die willkommenste Ablenkung. Pro Tag gibt es ca. 68 Millionen Suchanfragen im Internet, die sich um pornografische Inhalte drehen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was das mittlerweile für Ausmaße angenommen hat.

Pornos werden verharmlost

Die Folgen für uns Männer sind verheerend, auch wenn das keiner wahrhaben will. Überall wird darüber gesprochen, dass Pornoschauen nicht so schlimm sei und weil es scheinbar jeder macht, ist es ja auch ok.

Aber es ist nicht OK – ganz im Gegenteil. Wenn du dir jedes Mal, wenn du sexuelle Lust empfindest, dir einen auf Pornos runterholst, programmierst du dein Gehirn auf eine ganz bestimmte Weise. Du sagst deinem Unterbewusstsein, dass du kurzfristige Lustbefriedigung immer dem langfristigen Erfolg vorziehst.

Einfluss auf alle Lebensbereiche

In anderen Worten: Männer die Ihren sexuellen Durst sofort mit Pornos und Selbstbefriedigung stillen, sind auch in anderen Bereichen ihres Lebens nicht in der Lage, Durchhaltevermögen zu beweisen, sich Ziele zu setzen und diese letztendlich auch zu erreichen.

Deshalb ist es zuerst mal wichtig, sich selbst auf die langfristige Belohnung zu konditionieren und nicht auf kurzfristige Befriedigung wie ein kurzes genitales Niesen – und das ganze auch noch, während man sich andere Menschen beim Sex ansieht.

Werde endlich zum Mann!

Wenn du darauf verzichtest, jedem Lustgefühl sofort nachzugehen und zu lernen wie es ist, wenn man dieses Gefühl auch mal aushalten kann und es vielleicht sogar genießt, dann verspreche ich dir: Du wirst dich besser und vor allem männlicher fühlen als je zuvor.

Du weißt dann einfach, dass du deine Gefühle und sexuelle Empfindungen im Griff hast und nicht sie dich. Das gibt die das Selbstvertrauen, dass du alles im Leben schaffen kannst.

Eine zweite wichtige Sache sind deine Vorstellungen von Mann und Frau. Was denkst du was Sex ist und wie Sex aussehen soll? Wenn du auch zu den Männern gehörst, die seit Jahren regelmäßig Pornos schauen, dann ist dein Bild von Sexualität geprägt von Bildern die du dir immer und immer wieder reinziehst.

Pornos ≠ Sex

Der Mann als rammelnde Sexmaschine, der sein riesiges bestes Stück unaufhörlich in jedes Loch reinhämmert und die immerwillige Frau mit makellosem Körper, top gestylt und bereit, dem Mann jeden Wunsch zu erfüllen.

Jaa, ich glaube jeder von uns hat sich das schonmal gedacht. Der Typ ist echt krass, so wäre ich auch gerne… oder noch häufiger: Wenn ich doch nur einmal eine Frau haben könnte, die so ist wie die im Porno.

Und genau hier muss ich dich jetzt enttäuschen:

Diese Frauen die du dir da die ganze Zeit anschaust, die gibt es in der echten Welt nicht. Und weißt du was, das ist auch gut so. Dir wird etwas vorgemacht und merkst nicht mal, was hier eigentlich abgeht.

Man spielt mit deiner sexuellen Lust und lässt dein Dopamin Achterbahn fahren… Was glaubst du, warum du dich nach deiner Pornosession so schlecht fühlst, wenn du dich wortwörtlich ausgeleert hast? Weil man dir vorgegaukelt hat, dass das Glücksgefühl gleich vorne hinter der Ecke auf dich wartet.

Aber in Wahrheit hat man nur mit dir gespielt. Dein Belohnungszentrum wird getriggert und du fällst immer wieder drauf rein. Dabei merkst du nicht mal, dass der Orgasmus nicht das lusterfüllende Erlebnis ist, auf das du gehofft hast. Dein eigenes Gehirn wollte nur auf der berauschenden Dopamin-Welle reiten…

Verheerende Folgen für dein Leben

Und je öfter du auf dieser Welle reitest, desto mehr zerstörst du damit deine eigene Männlichkeit. Was nämlich folgt ist oftmals soziale Isolation, man zieht sich immer öfter zurück in seine selbstkreierte Traumwelt, hat weniger Kontakt zu Freunden und mit echten Frauen geht meist gar nichts mehr.

Jetzt frag dich mal selbst, ob Pornos dich näher an deine Ziele bringen oder ob es nicht tatsächlich eher so ist, dass du besser heute als morgen mit dem Quatsch aufhören solltest.

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